Die Finanzierung der Pflege / Forderungsmanagement

Wird Ihre Leistung zu einer Einnahme oder müssen Forderungen ausgebucht werden? Die Gründe dafür können vielfältig sein. So können offene Forderungen bei nicht geklärten Kostenübernahmeverfahren mit dem zuständigen Sozialhilfeträger entstehen. Auch bei Selbstzahlern bleiben oftmals Zahlungen aus. Teilweise liegen die Probleme im Umgang mit den Bevollmächtigten, gesetzlichen Betreuern oder den Erben des Pflegebedürftigen.

Um Forderungsausfälle zu verhindern, ist ein effektives Forderungsmanagement notwendig. Hierzu ist es wichtig, die Instrumente der Forderungsrealisierung optimal und zeitnah einzusetzen, um Forderungsausfälle nach Möglichkeit zu vermeiden und bei eingetretenen Zahlungsstörungen den Bedarf nach einer schnellen und effektiven Forderungsdurchsetzung zu decken.Wir schulen hierfür Ihre Mitarbeiter anhand der vertraglichen und gesetzlichen Rechtsgrundlagen und geben praxisorientierte Tipps. Im Seminar selbst wird ein umfangreiches Skript mit Musterformulierungen an die Teilnehmer ausgehändigt.

Seminarinhalte: 
Fälligkeit, Verzug und Mahnung bei (Heim-) Entgelten
Aussergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung
Grundsätze der Sozialhilfe
Das Sozialrechtliche Dreiecksverhältnis
Kostenübernahmeverfahren mit dem Sozialhilfeträger
Einkommens- und Vermögenseinsatz/Schonvermögen
Versterben beim laufenden Kostenübernahmeverfahren
Einleitung und Begleitung von Betreuungsverfahren
Betreuerwechsel/-entlassung/Ergänzungs- und Kontrollbetreuung; Mitwirkungspflichten des Betreuers
Erbauseinandersetzungen (Geltendmachung beim Erben)
Vollstreckungsmöglichkeiten
Das Seminar richtet sich sowohl an die Leitung / Geschäftsführung ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen als auch an die jeweiligen Mitarbeiter der Heimaufnahme und der Buchhaltung.